Wie ich mich jetzt endlich aufraffe, ein Fotobuch zu gestalten

familienjungs Daniel und Noam mit meinem Schwager Dennis und meinen Neffen Laurin und Floyd

Vor über einem Jahr, genauer gesagt am 3.Oktober 2014, feierten meine Tante Thea und mein Onkel Jürgen ihre Goldene Hochzeit. Wahnsinn! Selbst wenn Daniel und ich jetzt sofort heiraten würden, würden wir es wohl kaum schaffen, eine solchen Meilenstein zu schaffen.

DOIY
DOIY Photo Booth Set

Kurz bevor es losging, fragte mein Tante mich, ob ich Fotos machen könne. Genau so hätte sie auch fragen, ob ich nackt über die Mönckebergstrasse laufen würde. Nein! Auf gar keinen Fall. Erstens hatte ich das Fotografieren von Hochzeitsgästen schon längst als eine Sache abgetan, die mir nicht liegt und zweitens war Noam grad erst drei Monate alt, ich völlig übermüdet, wollte einfach nur Gast sein und endlich mal wieder in Ruhe gut essen. Aber man kann seiner liebsten Tante doch keinen Wunsch ausschlagen. Der Tante, die mit einem im Sommer durch die lange Rutschte des Elmshorner Schwimmbades sauste oder, die einem Sachbücher schenkte, wenn man eigentlich ne pinke Barbie wollte, die am Ende aber ihre Faszination behielten und in einem die Liebe zur Mode für verschiedene Epochen auslösten oder zu Vögeln anderer Kontinent.

So überlegte ich einfach mein kleines Blitzset aufzubauen und jedem den Fernauslöser zu geben, um sich selbst zu fotografieren. Ich besorgte noch ein Photo Booth Party Set und für mich war die Sache geritzt. Was ich nicht bedacht habe: Die Gäste waren alle so zwischen 70 und 80 Jahre alt und nicht bereit sich mit dem Wunderwerk Technik auseinander zusetzen. Und so musste ich ran. Während Daniel mit dem weinenden Noam auf dem Arm, der schon völlig fertig vom vielen In-die backe-Kneifen war, langsam die Nerven verlor, versuchte ich die Goldgäste zu Fotospässen zu animieren. Und sie hatten tatsächlich ne ganze Menge Spass!

Das Goldene Paar - fast hätte ich geschrieben: Oldies but Goldiges ;)
Das Goldene Paar – fast hätte ich geschrieben: Oldies but Goldiges 😉

Was leider  keinen Spass macht ist Verarbeitung der Bilder. Ich komme seit einem Jahr einfach nicht dazu. Und dabei sind doch alle so gespannt darauf. Aber das erste Jahr mit Noam war wahnsinnig anstrengend und fordernd. Und als es besser wurde, er auch schon in die Kita kam, musste ich anfangen zu arbeiten. Aber nun werde ich an das Projekt wagen. Mit Cewe scheint es ganz einfach zu sein. Man lädt sich die Firmensoftware herunter und da dann die Bilder hoch. Vorher muss man sich aber zwischen verschiedenen Formaten, Papiersorten und Bindearten entscheiden. Ich seh jetzt schon, dass mir dieser Teil der Arbeit enorm viel Zeit rauben wird. Ich kann mich doch so schlecht entscheiden. Aber es ist ja auch schön, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Das Ergebnis seht Ihr dann hoffentlich und wirklich bald hier. Für Noams Omi und seinen Tanten, die in der Schweiz leben, habe ich noch einen Extratipp: bei Colorfotoservice.ch könnt Ihr die Handyfotos, die Ihr von Noam macht, auch ganz einfach hochladen und Bücher, Postkarten oder ganze Kalender drucken lassen. Ich bin jetzt schon gespannt auf Eure Fotogeschenke zu Weihnachten ;).