Unser Pellet-Grill von Traeger: Der absolute Hit zum Winter-Grillen

die perfekt gegarte Entenbrust mit gerächertem Rosenkohl, Möhrchen und smoked Kartoffelsalat

Auch wenn der vergangene Sommer nicht ganz so unbeschwert war wie die letzten, so haben wir doch einige lauschige Abende an unserem klassischen Holzkohlegrill verbracht und es uns mal mit mehr mal weniger Freunden – natürlich auf Abstand – gutgehen lassen. Mittlerweile weiß ich ganz genau, wie ich die Kohle am Effizientesten zum Glühen bringe und bin zur Meisterin in Sachen Anfeuern geworden! So ein einfacher Grill hat aber auch seine Tücken: Entweder ist er noch nicht heiß genug, oder dann wiederum so heiß, dass die Würstchen sofort in Rauch aufgehen. Eine spitzenmäßige Alternative hierzu ist ein Pellet-Grill von Traeger. In diesem Artikel erzähle ich euch, was ein Pellet-Grill eigentlich ist, und was er so alles kann – das ist nämlich so einiges.

Wintergrillen mit dem Pellet-Grill von Traeger

Wie funktioniert ein Pellet-Grill von Traeger?

Zugegeben, ein wenig irritiert waren wir schon, als wir gefragt wurden, ob wir nicht Lust hätten einen Grill zu testen … im Winter? Ist doch viel zu kalt – und wieso sollte man sich das kurz vor Weihnachten, wenn man eigentlich lieber vor der warmen Heizung sitzt (Kamin wäre natürlich schöner), antun? Die Antwort bekamen wir, als wir ein wenig bei Traeger-Grills stöberten. Daniel war sofort Feuer und Flamme, und uns lief bei der Vorstellung der perfekten Grillgerichte sofort das Wasser im Mund zusammen. Mit einem solchen Pellet-Grill kann man einfach das ganze Jahr über perfektes Fleisch und vieles mehr zubereiten.

Wintergrillen mit einem Pellet-Grill von Traeger

Bei Pellet-Grills wird ganz nach alter Tradition Holz verbrannt, das für ein einzigartiges Aromas sorgt. Wie der Name schon verrät, werden allerdings keine Holzscheite verbrannt, sondern Holzpellets, die aus ganz unterschiedlichen Holzarten gefertigt werden. Verschiedene Hölzer eignen sich für unterschiedliche Gerichte. So ist Hickory-Holz zum Beispiel perfekt geeignet für Gemüse, sämtliche Arten von Fleisch, aber nicht für Fisch. Spannend und eine absolut sichere Sache: Wir müssen nicht zündeln und pusten, damit sich das Feuer entfacht. Ein Pellet-Grill von Traeger läuft elektrisch und kann sogar per App gesteuert werden.

Die Funktionen unseres Pellet-Grills von Traeger

Traeger PRO 575 Pellet Grill im Test
Der Traeger PRO 575 auf unserer Terrasse

Würde man behaupten, ein Traeger-Grill ist einfach ein elektrischer Grill, wäre dies maßlos untertrieben. Er kann nämlich wesentlich mehr, und das macht ihn zu einem wahren Universaltalent auf der Terrasse oder im Garten. Der Pellet-Grill grillt nicht nur, sondern kann auch räuchern, warmhalten und sogar backen. Zudem gelingen mit diesem Grill auch Schmorgerichte perfekt. Das Beste: Er hält stets exakt und zuverlässig die gewünschte Temperatur. Auch über Stunden – der Traeger hat echt Durchhaltevermögen.

Ihr wünscht euch einen perfekten Braten oder auch Kuchen für abends, müsst aber vorher lang arbeiten oder euch um die Kiddies kümmern? Mit einem Pellet-Grill von Traeger ist das kein Problem. Über die patentierte WiFIRE®-Technologie verbindet ihr ihn einfach mit eurem Handy und startet ihn, wenn es eurer Meinung nach losgehen kann. Das perfekte Stück Fleisch wird euch durch das digitale Fleischthermometer garantiert. Ihr könnt euch ganz easy benachrichtigen lassen, sobald die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. Einfacher geht es nun wirklich nicht!

elektronisches Fleischthermometer vom Trager PRO 575
Das digitale Themometer garantiert die perfekte Kerntemperatur

Unsere Erfahrung mit dem Pellet-Grill von Traeger

Die Überraschung war groß, als wir sahen, dass der Grill per Spedition auf einer Palette geliefert wird. Er ist extrem schwer und nur mit mindestens zwei Personen zu transportieren. Also versucht gar nicht erst, ihn allein zu stemmen. Wir riefen unseren Nachbarn zur Hilfe. Das gemeinsame Aufbauen der sehr robusten Teile ging dann ruckzuck. Ein Schraubenzieher sowie Imbus werden mitgeliefert, und die Anleitung ist superleicht zu verstehen. Sind die gusseisernen Beine erst einmal angeschraubt, läuft der Rest eh wie von selbst. Interessanter wurde es dann bei der Inbetriebnahme.

Die ersten Schritte mit dem Traeger PRO 575

Als Allererstes haben wir uns die Traeger-App heruntergeladen. Durch die könnt ihr euch nicht nur mit dem Grill verbinden – es gibt auch viele tolle Rezepte, die perfekt auf die Pellet-Grills zugeschnitten sind. Bei mir funktionierte das Verbinden sofort und so konnten wir direkt Pläne schmieden, was wir bei unserem ersten Winter-Grillen zubereiten würden. Ich war ganz klar für den geräucherten Kartoffelsalat und die Entenbrust nach Traeger-Rezept. Dazu wollten wir noch einen Rinderbraten machen und etwas Gemüse.

Bevor es mit dem Grillen losgehen konnte, musste ich den Grill allerdings erst einmal einbrennen, was in etwa eine Stunde dauerte. Danach machte ich mich direkt an den Kartoffelsalat. Das Rezept dazu findet ihr ganz unten. Nachdem ich einmal gecheckt hatte, wie man die Temperatur einstellt, war der Rest ein Selbstläufer. Dazu sollte es Entenbrust geben und ein wenig Gemüse. Freunde, die dieses Jahr nicht mit ihren Familien Weihnachten feiern können, brachten zu unserem festlichen Adventsessen noch Shrimpsspieße und Zutaten für köstliche Salate mit.

Entenbrust vor dem Grillen mit Traeger
Die Entenbrust vor dem Garen.

Das Highlight waren eindeutig die Entenbrüste. Wir haben sie kräftig gewürzt und dann nach Rezept (weiter unten) zubereitet. Das Ergebnis nach lediglich 20 Minuten Garzeit war ein absoluter Traum. Sie waren extrem zart und hatten ein feines Raucharoma. Einfach perfekt! Ohne den Smoker hätten wir sie nie so hinbekommen.

Perfekte Entenbrust und geräucherter Kartoffelsalat gegart im Pellet-Grill von Traeger
Die perfekte Entenbrust aus dem Smoker. Zarter gehts nicht.

Die Garnelenspieße, ein Ciabatta und den Rinderbraten haben wir ebenfalls in unserem Pellet-Grill gesmoked. Er ist so groß, dass wirklich alles darin Platz findet. Auch unser Rosenkohl und die Buttermöhren, die wir samt Pfanne hineinstellten. Da wir von allem ein wenig zu viel hatten, ließen wir den Braten ruhen und garten ihn am Folgetag zu Ende, was auch kein Problem war.

Alles in allem haben wir mit dem PRO 575 Pellet-Grill von Traeger ein köstliches Menü gezaubert, das unsere Erwartungen übertroffen hat. Nun wissen wir, warum man auch im Winter hin und wieder grillen sollte: Es passt einfach in die Zeit, in der wir es uns so richtig gutgehen lassen und schlemmen wollen. Dazu kommt, dass die Holzaromen wirklich ein einmaliges Aroma in der Luft verbreiten. Nun freuen wir uns schon auf viele weitere Abende mit dem Smoker und haben zig Ideen für weitere köstliche Gerichte. Die Fische, die ihr oben auf den Fotos seht, wollen noch geräuchert werden. Neugierig bin ich auch auf den geräucherten Eierlikör, und Pizza wird es ab jetzt vermutlich nur noch aus dem heißen Pellet-Grill auf unserer Terrasse geben. Die Zutaten dazu werden wir vermutlich regional bei Liekedeeler bestellen. So macht Schlemmen Spaß!

Pizza im Traeger PRO 575 Pellet Grill
Wir sind schon neugierig auf Pizza aus dem Pellet-Grill.

Das Rezept für gegrillte Entenbrust mit sanftem Holzaroma

Zutaten: 4 (1.7-2 KG) KNOCHENLOSE ENTENBRUST, 50G TRAEGER BIG GAME RUB

Zubereitung: Die Haut der Ente mit einem scharfen Messer Rautenförmig anritzen. Beide Seiten der Ente mit Traeger Big Game Rub würzen. Den Traeger auf 135°C ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel vorheizen. Die Entenbrust mit der Fleischseite nach unten auf den Rost legen. Den Deckel schließen und 10 Minuten grillen. Erhöhe die Temperatur auf Hoch und gare die Ente weitere 10 Minuten mit der Hautseite auf dem Rost, bis sie eine Innentemperatur von ca. 50-55°C erreicht hat. Die Entenbrust vom Rost nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Gegen den Strich in dicken Scheiben schneiden und servieren.

Rezept für den geräucherten Kartoffelsalat

Zutaten: 900G MEHLIG-KOCHENDE KARTOFFELN, 2 EL OLIVENÖL, 460G MAYONNAISE, 1 EL SENF, 2 STANGENSELLERIE, GEWÜRFELT, 2 HARTGEKOCHTE EIER, ZERKLEINERT 1⁄2 ROTE ZWIEBEL, FEIN GEWÜRFELT
1 EL GEHACKTER SCHNITTLAUCH SALZ UND PFEFFER NACH BELIEBEN

Die Kartoffeln unter kaltem Wasser mit einer Gemüsebürste abschrubben, trocken tupfen und anschließend mit Olivenöl bestreichen. Den Grill auf 85°C ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel vorheizen. Kartoffeln auf einem Blech ausbreiten und auf den Grill legen. Im Anschluss die Kartoffeln 15-20 Minuten lang räuchern. Das Blech vom Grill nehmen und die Grilltemperatur auf 230°C erhöhen. Heize den Grill erneut bei geschlossenem Deckel vor. Lege das Blech wieder auf den Grill und gare die Kartoffeln für weitere 20-25 Minuten beziehungsweise bis sie weich sind. Wenn die Kartoffeln gar sind, vom Grill nehmen und zum Abkühlen beiseite stellen bis sie verarbeitet werden können. Die Schalen entfernen und die Kartoffeln in große Stücke schneiden. Mische die Kartoffeln und die restlichen Zutaten in einer großen Schüssel. Schmecke das Ganze nach Bedarf mit Salz und Pfeffer ab.

Ihr Lieben – bis vor Kurzem wussten wir nicht einmal von der Existenz der Pellet-Grills und dem innovativem Label Traeger. Nun sind wir bereits große Fans und können es kaum erwarten, unseren neuen Smoker weiter zu testen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust aufs Räuchern und Grillen bekommen. Auf Instagram habe ich euch noch ein paar Videos dazu in die Highlights gepackt.

Alles Liebe

Susanna ✨

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