Message in a bottle

Habt Ihr den Song jetzt auch im Ohr?

„I send my SOS to the world, I send my….“

Diese Zeilen passen ganz schön gut zu dem, was die Weltmeere und deren Bewohner schon seit langem durchmachen: sie werden mit Plastikmüll geflutet. Allein im Nordpazifik treibt eine Plastikmenge, die 480 Millionen Plastikflaschen entspricht. Eine Zahl, die man sich bildlich schon lange nicht mehr vorstellen kann. Und da dieses Problem schon lange besteht, verenden Tiere wie Wale, Robben, Fische und Seevögel nicht nur elendig an verschluckten Plastikteilen, sondern sie nehmen einen großen Teil des Materials als zu Mikroplastik zermahlene Teilchen auf. Fische atmen diese mikroskopisch kleine Partikel ein und da sie sie nicht herausfiltern können, setzen sie sich in ihren Körpern fest. Diese wiederum landen dann auf unseren Tellern. Das muss man sich mal vorstellen. Da achten wir penibel darauf, keine Schadstoffe zu uns zu nehmen oder auf unsere Haut zu geben, nur Trinkflaschen ohne BPA  zu verwenden und dann schleicht sich die Plaste hinten herum in unsere Körper. Völlig unbemerkt.

Toll wäre es, man könnte gänzlich auf das so vielseitig einsetzbare Material verzichten. Aber davon sind wir noch weit entfernt. Produkte, die so gut wie immer in Plastikflaschen verpackt werden, sind Putzmittel. Und hier kommt das Unternehmen Ecover ins Spiel, mit dessen umweltschonenden Produkten wir bei uns zu Hause schon lange für Sauberkeit sorgen. Die Leute von Ecover hatten die Idee, den Müll aus den Gewässern vor dem Eintritt in die Nordsee, in diesem Fall in den Amsterdamer Grachten abzufangen und daraus etwas Neues zu schaffen. Dabei ist diese wunderschöne Flasche entstanden, die zu 100% aus recyceltem Plastik besteht und sich auch Kinder durchgestyltsten Küche gut macht. Weitere Fakten und Hintergründe erfahrt Ihr in diesem Film:

 

Und nun: frohes Spülen 🍽💦

Ps. Ich bin kein Fan von The Police. Da muss noch klargestellt werden.

Foto: Ruth Kobbe