Schmuck aus Deutschland? Ja, das geht!

Wer braucht noch Tiffany, Bvlgari und Co., wenn man so tolle deutsche Schmuckdesignerinnen im eigenen Land hat. Nicht immer echt, aber immer echt gut. Und vielleicht ist ja auch für Euch etwas zum Valentinstag dabei.

Wenn ich auf meine rechte Hand gucke, funkeln mir mint-grün-milchig drei Steine entgegen. Nachdem ich 2011 ein Jahr lang nichts gekauft hatte, gönnte ich mir diesen Ring von Sabrina Dehoff. Mittlerweile habe ich eine kleine Sammlung von Schmuckstücken der Berliner Designerin, die mich immer noch sehr begeistern. Mit dabei natürlich ihre mittlerweile legendären Cords, von denen man nie genug haben kann. Ich selbst habe drei. Sabrina Dehoff_Sammlung.jpgSabrina Dehoffs Schmuck, war der erste, der mich von ganzem Herzen begeistert hat. Die Stücke sind mal laut, mal leise, aber immer mit einem gewissen Eyecatcher-Faktor, was mir sehr gefällt. Auf meinen Ring, ohne den ich nie das Haus verlassen würde, werde ich ständig angesprochen. In der aktuellen Sommerkollektion gibt es viele Herzen und andere Liebessymbole.

Mittlerweile habe ich, gerade in letzter Zeit, noch andere Schmuckkollektionen entdeckt, die mir sehr gefallen. Ob die Stücke hierbei aus echtem Gold oder Silber sind, ist völlig zweitrangig. Das Design ist einfach gut und jede der Designerinnen, zeigt ganz klar ihren eigenen Stil. Toll finde ich auch, dass es wirklich alles Frauen sind, die etwas richtig Gutes auf die Beine gestellt haben. #grlpwr. Mein zur Zeit liebstes Label kommt aus Hamburg. Nina Kastens macht, im wahrsten Sinne märchenhaften Schmuck. Ihre Reihe Thorns hat mich auf den ersten Blick verzaubert. Den Ring wünsche ich mir sehr. (Ich habe bald Geburststag 😉 ) Ich finde, am Finger sieht er auch noch viel schöner aus, als einzeln.image1.JPG

Aber auch die anderen Teile aus der Serie gefallen mir sehr. Die Kette finde ich spitze. Und bei Nina Kastens Jewelry sehen sogar Perlen eher hip als spiessig aus, wie Ihr am Titelbild sehen könnt.

 

Ina Beissners Markenzeichen sind Glöckchen. Die neuen Stück sind sehr avantgardistisch, aber auch hier tauchen bisweilen die kleinen klingenden Elemente wieder auf. Das Collier mit den großen Glocken stammt aus einer alten Kollektion, aber die anderen Teile sind im Online-Shop erhältlich.

Der Stil von Saskia Diez, die mittlerweile eine riesiges Arsenal an den unterschiedlichsten Kollektionen aufzuweisen hat, steht für mich für Leichtigkeit und Sexyness. Dazu muss man sich nur das aktuelle Lookbook anschauen, das durch wahnsinnige Close-ups von viel nackter Haut verführt.

Ganz besonders begeistern mich die Fake-Diamonds-Ringe, die Tassel-Ohrringe und die offenen Ringe mit jeweils zwei farbigen Kugeln. Für mich wäre es natürlich die grüne Variante. Oder rosa? Marmor? Hmmmm. Einen ganz besonderen Service gibt es auch noch: Saskia Diez macht Eheringe nach Wunsch.

Während Saskia Diez auf Leichtigkeit setzt, schafft Xenia Bous aus Hamburg große, auffällige Stücke, mit denen man sich nicht verstecken kann. Das weiß auch das Couturehaus Elie Saab zu schätzen, für das sie Schmuck kreiert. Ist das nicht toll? Von Hamburg in die Welt.

Marmor ist schon lange Trend im Interiorbereich, nun wagt er sich vor in die Mode. Bei Cocii, dem Label von Claudia Lassner, in Form von wunderbaren Broschen. Ich nehm gern eine um meine Frühjahrsoutfits zu pimpen :).cc-20744_web.jpg

Zu guter Letzt möchte ich Euch noch Koshikira vorstellen. Direkt bei uns um die Ecke, nämlich im Oberhafenquartier entwirft die aus Bayern stammende Carmen Metzger filigrane Schmuckstücke die ihre Naturverbundenheit widerspiegeln. ganz wunderbar finde ich, dass jedes Schmuckstück erst nach Bestelleingang gefertigt wird, so dass auf die individuellen Wünsche der Kundinnen eingegangen werden kann. Gut, oder? Hier sind ein paar Beispiele:

Und nun wünsche ich Euch ganz viel Spass beim Shoppen oder Beschenktwerden ;).

Fotos: Susanna Goonawardana (1), PR